Matthias Brodowy

Kabarett

Keine Zeit für Pessimismus

Theatersaal
Mi. 13. Oktober 2021
20:00
Uhr
Eintritt: 19 €, Ermäßigt: 16 €, Studenten (nur im VVK): 12 €

Für diese Veranstaltung gelten die 3 gs: getestet, geimpft, genesen.

Der Einlass zur Veranstaltung ist nur möglich bei Vorlage eines tagesaktuellen negativen Coronatests ODER eines gültigen Impfnachweises (seit mindestens 14 Tagen vollständig gegen Covid 19 geimpft) ODER eines gültigen Genesenen-Nachweises. 

Matthias Brodowy ist ein klassischer Künstler: Ein Hypochonder, der in der nächsten Sekunde irgendeinen über ihn einbrechenden Super-Gau erwartet. Im Zweifel einen dinosauriesken Meteoriteneinschlag. Und gerade deswegen ist er der Meinung, dass definitiv keine Zeit
mehr für Pessimismus ist. Klingt widersprüchlich? Höchstens so widersprüchlich wie das Leben.
Aber eigentlich ist es die einzige Chance, das Ruder rumzureißen. Denn den Kopf in den Sand zu stecken, ist definitiv nicht atmungsaktiv!
Warum also nicht der Apokalypse ein Bein stellen und einfach mal handeln? Mit einem Lächeln im Gesicht, denn es wäre zu schade, die Welt Leuten zu überlassen, denen man es sowieso nie recht
machen kann. Dieser Kabarettabend ist ein klares Ausrufezeichen für alle, die auch dann noch ein Apfelbäumchen pflanzten, wenn morgen die Welt unterginge. Entweder im Garten oder virtuell vom Sofa aus. Geht ja heute alles auch online und im Netz ist sowieso die Hölle los.
Also: Aufbruch! Und falls wir unsicher sind: Ran an den Rollator! Gibt’s bestimmt bald auch mit E-Motor! Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, gilt ein Grundsatz: Keine Zeit für Pessimismus!
Und dann? Konfetti! Biologisch abbaubar.

Brodowys zehntes Programm ist wie immer politisch, literarisch,
musikalisch! Darüber hinaus frönt der selbsternannte Vertreter für
gehobenen Blödsinn gerne auch der gepflegten Albernheit und der
grotesken Geschichte.

Matthias Brodowy steht seit 1989 auf der Kabarettbühne, wurde von
Hanns-Dieter Hüsch entdeckt und gefördert und erhielt zahlreiche
Kabarettpreise, darunter das „Schwarze Schaf“, den „Prix Pantheon“
und den Deutschen Kleinkunstpreis.

Regie: Rolf Claussen

https://www.brodowy.de/