Neue Wienerlied-Tage

Konzert & Liedermacher

Molden/Resetarits/Soyka/Wirth & Martin Spengler & die foischn Wiener

Open Air Bühne im überdachten Sommergarten
Do. 30. August 2018
19:30
Uhr
Kombiticket: 30 €, Ermäßigt: 26 €, Eintritt: 20 €, Ermäßigt: 18 €

Die Wiener Seele wird in der weiten Welt mit allerlei Klischees verbunden: jammernd, nörgelnd, dem Tod recht nahe, weinselig, aber auch mit dem Herz am rechten Fleck und einer gehörigen Portion Humor. Das über die Grenzen Österreichs ebenso bekannte Wienerlied verkörpert diese Klischees perfekt.

Oder tut es das? Bei den NEUEN WIENERLIED Tagen in der ufaFabrik können Sie sich selbst ein Bild machen. An zwei Abenden im August präsentieren wir Ihnen einen Querschnitt der aktuellen Wienerlied-Szene, die sich seit Hans Mosers Zeiten ordentlich weiter entwickelt hat.

NEUES WIENERLIED - Drei Konzerte an zwei Abenden in der ufaFabrik

Donnerstag, 30. August 2018, 19:30 Uhr, Open Air Bühne:

Martin Spengler & die foischn Wiener

Molden/Resetarits/Soyka/Wirth

 

Freitag, 31. August 2018, 20:00 Uhr, Varieté Salon:

Kollegium Kalksburg

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Willi Resetarits und Ernst Molden

Seit 10 Jahren arbeiten Ernst Molden, Willi Resetarits, Walther Soyka und Hannes Wirth nun zusammen und feiern mit jeder CD Erfolge. So wurde nach dem umjubelten „Ohne di“ (2009) ihr Werk „Ho rugg“ (2014) von der deutschen Liederbestenliste zum Album des Jahres gewählt und der Titelsong mit dem Deutschen Liederpreis 2015 ausgezeichnet. Sie singen Wiener Lieder mit einer ganz bestimmten Mischung aus Larmoyanz, Gemütlichkeit, Todessehnsucht und völliger Entspannheit. Die Jury des Deutschen Liederpreises urteilte: „Es reicht, nur einige wenige Worte der Textzeilen aufzuschnappen, um den Sinn und die Stimmung  […] zu erfühlen. Und diese Stimmung, das ist eine geniale Mischung aus schwarzem Blues und weißem Wienerlied.“

Aber auch jeder der Musiker für sich genommen ist in Österreich Legende:

So gilt Ernst Molden, der „Leonard Cohen Wiens“ oder „der beste singer-songwriter auf Gottes Erden“ (wie ihn Willi Resetarits nennt) als Erneuerer des Wienerlieds und verbindet poetische wienerische Texte mit Songstrukturen großer Vorbilder von Bob Dylan bis Toma Waits.

Willi Resetarits schuf mit seiner Formation „Schmetterlinge“ in den 70er Jahren die Proletenpassion und war ein Wegbereiter des politischen Songwriting im deutschsprachigen Raum. Danach folgte in den 80er und 90er Jahren die Zeit als Ostbahnkurti, der bis heute in Österreich Legende und auch einer der kommerziell erfolgreichsten Acts ist. Seit 15 Jahren sucht er nun die schönsten Lieder der Welt und ist bei Ernst Molden fündig geworden.

In Berlin wird das aktuelle Album „YEAH“ präsentiert, ein weiterer Meilenstein bei Kritik und Publikum. Man darf auch einige neue Songs aus dem nächsten Album „Hurra“ erwarten.

Ernst Molden: Gitarre, Gesang
Willi Resetarits: Gesang, Harmonika, Ukulele
Walther Soyka: Akkordeon, Gesang
Hannes Wirth: Gitarre, Gesang

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Vorprogramm:
Martin Spengler & die foischn Wiener

Martin Spengler und die foischn Wiener stammen tatsächlich nicht aus Wien und bilden die neue Generation des Wienerlieds. 

Der erste Auftritt der "foischn Wiener" fand im September 2012 statt. Gleich danach sind sie bei Willi Resetarits´ legendärer Radiosendung "Trost und Rat" zu hören. Die erste CD "die liebe da dod und die aundan gfrasta" (Hochdeutsch: Die Liebe, der Tod und die anderen Schurken) erschien im Mai 2012 und schlug mit begeisterten Kritiken ein.

Martin Spengler stellt die Frage, ob der Wiener das Herz am rechten Fleck hat, erkundet den Wiener Alltag, widmet sich aber auch brisanten zeitgenössischen und politischen Themen. Er ist ein großartiger Dichter und macht mit seinen Kollegen Musik der Welt im Sound Wiens, stilistisch gelegen zwischen Blues, Jazz, Pop, Walzer und Bossa Nova. 

Nun präsentieren sie ihre dritte CD. Sie heißt „ummi zu dia“ (Hochdeutsch: rüber zu dir). Es ist der Versuch, die Grenze zum/zur anderen zu überwinden, in Zeiten des Hasses und der Grenzen, der Versuch eines „wir“ in einer Welt des „ich“.

Martin Spengler: Gitarre, Gesang
Manuela Diem: Überstimme
Marko Zivadinovic: Akkordeon, Gesang
Manuel Brunner: Kontrabass, Gesang

 

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforum Berlin in Kooperation mit der ufaFabrik e.V. Wir bedanken uns für die Unterstützung durch SEC Consult.

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